Freunde von Freunden

Lorenz Seidler
Founder of Art Platform eSel, Apartment & Studio, Margareten, Vienna
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Ein Nutztier mit langen Ohren und grauem Fell – den Esel, hat sich Lorenz Seidler als seine Identifikationsfigur und Pseudonym ausgesucht. Warum? Dafür hat der Österreicher mit Sinn für Humor viele Erklärungen. Grundsätzlich soll die Figur aber dazu dienen die Kunst vom Elfenbeinturm herunter zu holen und sie neuen Öffentlichkeiten zugänglich zu machen, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Daher hat Lorenz den Online-Kunstkalenders eSeL.at ins Leben gerufen.

Dort informiert der Kunstblogger nicht nur über Kulturveranstaltungen in der österreichischen Hauptstadt, sondern versucht durch Kommentare und Fotos auch einen Diskurs über Kunst anzuregen. Die Idee dafür kam Lorenz schon während seines Philosophie- und Kunststudiums. Der erste Schritt damals war die ’eSeL-Mehl’, ein wöchentlicher Newsletter zu Kulturthemen. Heute ist dieser nach wie vor wichtiger Bestandteil von Lorenz Arbeit und mit über 10.000 Abonnenten außerdem der meistgelesene Newsletter der Wiener Kunstszene.

Neben den Aktivitäten im Netz hat der kunstaffine Onliner inzwischen aber auch physische Präsenz. Die ’eSeL-Rezeption’ im Museumsquartier ist eine Mischung aus Informationsstelle, Shop und Medienkunstauslage. Daneben betreut er die Galerie Gazebo, bei der es um die aktive Auseinandersetzung kuratierter Projekte im öffentlichen Raum geht. Seit 2007 entwickelt er mit ARTmART und METAmART neue Konzepte für den Kunstmarkt. Zuletzt MULTImART mit der Grundidee: je mehr Leute ein Kunstwerk kaufen, desto weniger soll es kosten.

Selbst sammelt Lorenz aber nicht. Seine 150 Quadratmeter große Wohnung in Wien Margareten, die er sich mit seiner Frau Katrina, seinem Sohn Cosmo und seinen zwei Katzen Chutney und Muffy teilt, ist frei von Kunstsammlungsstücken.

Dieses Portrait wurde in Zusammenarbeit mit departure – die Kreativagentur der Stadt Wien – produziert und ist das Dritte dieser Kollaboration.

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Wie kamst du auf die Idee mit ’eSeL.at’?

Ich habe mich schon immer mit Kunst auseinandergesetzt. Am Anfang war das nur für mich, um zu sehen, was mich interessiert. Dann wollte ich auch andere involvieren und ganz klein anfangen und eine Radiosendung namens ‘Radio Esel, die Sendung mit dem Schaf’ ankündigen. Das war dann aber zu wenig und dann habe ich noch andere Termine zur Auswahl angeboten. Das funktionierte gut und inzwischen biete ich den Leuten eine sehr breite Auswahl an Infos und der Newsletter ist nach wie vor extrem beliebt.

Wie funktioniert ’eSeL.at’?

Es ist ein Kalender, der versucht abzubilden, was in Wien passiert. Leute aus unterschiedlichsten Szenen treten an uns heran und schicken oder tragen Termine ein. Meine Aufgabe dabei ist eine moderierende, ich schaue, wo etwas hingehört und auch woher die Dinge kommen.

Und was hat es mit dem Namen Esel auf sich?

Eigentlich war es Zufall. Als ich drauf gekommen bin war ich zwanzig. Es handelt sich um die Initialen meines Namens, Seidler Lorenz. Wenn man die Buchstaben S und L ausspricht ergibt sich daraus Esel. Das war ursprünglich mein Konzept: das Autoren-Ich und die beschriebene Figur des Esels, der immer klüger wird, blöde Fragen stellt und durch die Kunst stolpert. Es ist aber auch ein angenehmer Modus, bei dem ich mich mehr traue, Sachen zu fragen. Denn in der Kunst ist man entweder dabei oder man ist noch nicht dabei und dann tun alle so, als wüssten sie schon alles. Mit dem Esel ist es enthemmend für beide Seiten. Wenn ich sage: „Ich bin der Esel“, kommt es zu einem gewissen Lachen oder Unsicherheit – dann können sich beide Seiten neu verhalten.

Wie sieht dein Tagesablauf aus?

Ich stehe früher auf, als mir lieb ist, weil ich ein Kind habe, mit dem ich bis halb zehn meine Zeit verbringe. Dann gehe ich ins Büro und widme mich mindestens zwei Stunden meiner Inbox. Meine Arbeit ist nicht unähnlich der eines DJs: ich blicke auf verschiedene Kanäle, wie das Postfach oder meine Inbox, gehe auf Facebook, Twitter, Pinterest und verteile die Inhalte gezielt auf die jeweiligen Kanäle. Ich bereite die Informationen für meinen Kalender auf, oder gebe sie meinem Team weiter. Dann trinke ich einen Kaffee, um mich aus dem Cyborg-Modus zu amputieren und schaue auf meine To-Do-Liste. Daneben mache ich Projekte, die von Produktionsmühsamkeiten bis hin zu inhaltlichem Arbeiten reichen, die mir die Möglichkeit geben mich intensiver mit Dingen auseinanderzusetzen. Ich löse gerne Diskussionen aus und mische mich ein. Durch mein offenes Büro im Museumsquartier komme ich in Kontakt mit verschiedenen Menschen: von Touristen, die herumirren bis hin zu Zufallskontakten oder auch Fachleuten. Es macht mir Spaß zu erraten, was sie an mir oder mich an ihnen interessiert.

Was beabsichtigst du mit deiner Arbeit?

Ich setze mich möglichst intensiv mit Kunst auseinander und auch mit der Frage, was Kunst im 21. Jahrhundert ist: ob der Kunstbetrieb angesichts neuer Öffentlichkeiten – wie dem Stadtraum oder dem Internet, wo zunehmend Künstler sehr direkt mit Menschen in Kontakt treten – bereits Teil der künstlerischen Praxis ist. Mich interessiert, inwiefern sich das alles im offiziellen Kunstkanon niederschlägt. Mir ist wichtig, dass man die Kunst schützt – und gleichzeitig wieder stärker in die Gesellschaft hinein bringt. Deswegen habe ich diese Hassliebe zur Kunst, einfach weil ich versuche sie vom Elfenbeinturm runterzuholen, gleichzeitig aber extrem darauf achte, dass sie eigenwillige Dinge entwickeln kann.

Hast du denn auch was mit Kunst studiert?

Ich habe alles Mögliche studiert. Doch eines Tages war ich in der riesigen Kathedrale von Amiens – da kann man den Stephansdom reinstellen – und so beeindruckt davon, was Menschen dazu bewegt, so etwas über Generationen zu bauen. Daraufhin habe ich begonnen, Kunstgeschichte zu studieren.

Wie kann man Kunst am ehesten Menschen näher bringen?

Es ist wichtig, dass man die Leute daran erinnert, dass sie durchaus mitreden können. Außerdem sollte man ihnen bewusst machen, dass sie die Möglichkeit haben in den Dialog zu treten, wenn sie Fragen haben.

Wie wichtig war departure für dein Projekt?

Departure war sehr hilfreich. Es ist ein Kreativswirtschaftförderungs-Tool und das ist aus der Sicht des Kunstbetriebes mitunter mit Angstvorstellungen, wie Kommerzialisierung verbunden. Aber mir hat es einen angenehmen Professionalisierungsschub gegeben, weil man Geld ausgeben darf und damit auch mehr Dinge ankurbeln kann, die man sich sonst nicht unbedingt trauen würde. Nur dass ich jetzt zwei Buchhaltungen habe stört mich schon (lacht).

Hast du LieblingskünstlerInnen?

Es gibt Aspekte von Leuten, die mich begeistern, aber da eine/n KünstlerIn auszuwählen wäre unfair. Ich schätze Künstler, die über ihren eigenen Tellerrand hinaussehen, den Rahmen mitgestalten oder jenseits ihrer eigenen Werkproduktion hinausschreiten. Franz West mag ich zum Beispiel. Wenn man auf diesem hohen Level mitgespielt hat, dann geht es entweder viel um Machtspielchen, oder man entscheidet sich für den Humor, und der ist bei ihm überdeutlich. Das ist mir sehr sympathisch.

Hast du eine Lieblingsgalerie?

Ich habe keine Lieblingsgalerie. Aber die vertikale Galerie finde ich sehr interessant, weil sie keine klassische Galerie ist. Sie ist eine sehr ambitionierte, kunsthistorisch wirklich interessante Forschungsinstitution, die sich mit Dingen beschäftigt, die sonst vernachlässigt werden. Letztens haben sie Birgit Jürgenssen aufgearbeitet, sich dem Frühwerk Cindy Shermans gewidmet und bei der Dämmerung steigt ein gelber Nebel auf: eine Installation des dänischen Künstlers Ólafur Elíasson. Dadurch, dass sich die Ausstellungen außerdem im Treppenhaus eines Firmengebäudes befinden, kann man zusätzlich zum Kunsterlebnis einen eigenartigen Austausch der Mitarbeiter mit der Kunst beobachten und mit ihnen diskutieren.

Hast du ein Lieblingsmuseum?

Ich mag Institutionen, die sich um den öffentlichen Raum kümmern. Beispielsweise wenn sich Firmen in den Kunstbetrieb einmischen, wie die Sammlung Essl. Dabei handelt es sich um einen besessenen Sammler, der dank seines Baumarkt-Reichtums österreichische Kunst des 20. Jahrhunderts gesammelt hat und aktiv eine Rolle im zeitgenössischen Kunstbetrieb zu spielen beginnt. Bei der Eröffnung seines eigenen Museums wurde er noch belächelt, aber mittlerweile gehört er dazu. Wenn man also ein gutes Team hat und bereit ist auf seine Kuratoren zu hören, dann können diese Public-Private-Patrtnerschaften durchaus funktionieren. Man sollte immer genau hinschauen.

Was ist für dich eine denkwürdige Ausstellung der letzten zwei Jahre?

Die Foto-Ausstellung im 21er Haus ist insofern denkwürdig, weil sie als Konzept kein Konzept hatte. Die Kuratoren haben aus einer Fülle zeitgenössischer Fotografien die Interessantesten ausgesucht, ohne jeglichen thematischen Überbau. Damit bist du als Betrachter selbst dabei Bezüge herzustellen, was mutig, spannend und interessant zugleich ist. Das soll aber nicht heißen, dass thematische Präsentationen und Gruppenausstellungen, ebenso wie biografische und historische Aufarbeitungen uninteressant sind. Das 21er Haus hat außerdem einen interessanten Museumsshop: den Salon für Kunstbuch. Es ist aber nicht einfach nur ein Museumsshop, sondern eine Adaption des gleichnamigen Projektes, das extra für einen Raum im 7. Bezirk konzipiert und auch von departure gefördert wurde.

Sammelst du selbst Kunst?

Ich glaube nicht an das bisherige Marktmodell – das ja eigentlich mindestens bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht und davon ausgeht, dass der Kunstkauf nur einer reichen Bürgerschicht vorbehalten ist, die hohe Preise dafür zahlen kann. Denn einerseits wäre die Produktion nicht finanzierbar und andererseits bedeutet das hochpreisige Weitergeben von Kunstwerken eher eine Verknappung als eine Ausbreitung der Idee für ein möglichst breites Publikum. Deswegen sammle ich eigentlich nicht. aber ich finde es interessant darüber nachzudenken, welche anderen Einkommensformen es für Künstler gibt.

Was sind deine Lieblingsorte in Wien?

Ich mag meine Nachbarschaft Margareten. Es ist ein Bezirk, der vor ein paar Jahren noch billig war. Doch das hat sich durch den klassischen Aufwertungsprozess geändert. Derzeit wohnt hier ein sehr interessanter Mix von Leuten. Die Migrationsdichte ist hoch und viele Jüngere machen ein Lokal oder Geschäft auf – das mag ich. Ich kann die Konditorei Gregors wärmstens empfehlen, deren Konditor zu keiner Szene gehört. Entsprechend seltsam sieht es dort auch aus: Großeltern und Bobos trinken dort ihren Kaffee und nehmen ihre Jause.

Ich bin sehr gerne im 25hrs Hotel im siebten Bezirk. Mit seiner Terasse und Blick über einen großen Teil der Stadt gehört es für mich definitiv zu den Liebnlingsplätzen im Sommer.

Wohin führst du deinen Besuch in Wien?

Mit Besuchern gehe ich gerne in die Bar im letzten Stock des Sofitels. Denn dort spiegelt sich das Deckenfresko von Pipilotti Rist so schön bunt in dem Glas. Da die Träger auch aus Glas sind hat man außerdem einen genialen Ausblick über Wien. Man muss sich nur ein Sakko anziehen oder sagen, dass man Künstler ist, dann lassen sie einen rein.

Vielen Dank Lorenz Seidler für das sehr aufschlussreiche Interview! Zum besagten eSeL-Kalender, mit den zahlreichen Kunstterminen in Wien, geht es hier.

Dieses Porträt ist in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsagentur Wien und ihrem Kreativzentrum departure entstanden. Mehr Porträts und Berichte zu der Wiener Kreativszene gibt es hier

Fotos: Lukas Gansterer

Interview & Text: Nathalie Halgand

Video:

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