Silke Neumann

Diskurse, Drinks und Dinnerparties: Im 18. Jahrhundert waren die privaten Salons der aristokratischen Damen ein Ort für intellektuellen Austausch und Kontaktpflege unter Gleichgesinnten. Auch im heutigen Berlin gibt es diese Leute, die mit Sachkenntnis und sozialer Strahlkraft Menschen zusammenbringen.

Eine von ihnen ist Silke Neumann. Die studierte Kommunikations- und PR Strategin lebt seit elf Jahren in Berlin und ist seitdem sowohl privat als auch beruflich in der Kunst- und Kulturszene der Stadt unterwegs. Ob Bauhaus Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, abc – art berlin contemporary oder Glenn Brown in angemieteten Räumen der Galerie Max Hetzler- Silke ist mit ihrer Agentur Bureau N Teil des Inner Circle. Und diesen lädt sie regelmäßig zu thematischen Dinnerparties in ihre Moabiter Altbauwohnung nahe des Tiergartens ein: “Ich finde es ein schönes Format- Leute zusammenzubringen die sich sonst nicht treffen würden. Und außerdem koche ich wahnsinnig gerne.”

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Wie lange lebst du schon in Berlin und in dieser Wohnung?
Ich bin seit 11 Jahren in Berlin und seit 4 in dieser Wohnung. Es hat lange gedauert bis ich sie so eingerichtet hatte wie sie jetzt ist, weil ich nicht mag geplant Dinge einzukaufen. Meine Wohnung ist gewachsen und mit ihr die Kunst und Möbel die darin stehen. Oft hängen hier es Künstler die ich kenne oder ich kaufe in Galerien mit denen ich zusammen arbeite. Wie zum Beispiel Marcel Bühler aus der AndraeKaufmann Galerie, Bettina Krieg oder Alexandra Leykauf. Das Daybed ist von Daniel Heer, ein Schweizer Designer der per Hand Rosshaarmatratzen herstellt und mit Kvadrat zusammenarbeitet. Darauf sitze ich morgens in der Sonne, frühstücke und lese Zeitung. Das Lichtobjekt hier an der Wand habe ich selber gebaut. Meine zweite Leidenschaft ist das Reisen, wovon sich auch viel in der Wohnung wiederfindet. Wie Antiquitäten aus Vietnam oder ein Teppich aus Damaskus.

Es fällt auf, dass das Esszimmer einen besonders großen Stellenwert in deiner Wohnung einnimmt…
Ja, wir machen hier oft Dinnerparties. Die letzte habe ich mit meiner Freundin Sarah Illenberger zusammen veranstaltet. Wir haben immer ein bestimmtes Motto wie letztens eine „Moules Frites“ Party, oder zum Frühling das Thema Zitronen. Sarah gestaltet dann die Einladungen und wir laden gemeinsam Leute aus unserem Umfeld ein. Künstler, Designer, Architekten… Ich finde es ein schönes Format um Leute zusammenzubringen die sich sonst nicht umbedingt treffen würden. Und ich koche wahnsinnig gerne, das passt gut.

Leute zusammenbringen ist ja auch dein Job. Kannst du uns davon mehr erzählen?
Ich mache Kommunikation mit PR Schwerpunkt und habe mich in diesem Bereich auf Kunst, Kultur, Design und Architekturthemen spezialisiert. Das sind die Leute und Themen die mich umgeben und die ich spannend finde. Meine Agentur Bureau N sitzt im alten polnischen Kulturinstitut am Hackeschen Markt. Wir haben dort einen 250qm großen Raum in einem ehemaligen Kinosaal. Ich habe eine Tischinsel mit drei Mitarbeitern und dann gibt es noch zwei andere Tischinseln mit Journalisten wie Ralf Grauel oder Holm Friebe- die ganze Bagage eben…

Wie begann dein Interesse an Kunst?
Ich hatte schon recht früh einen Bezug dazu, weil mein Vater mich auf Ausstellungseröffnungen und in Museen mitgenommen hat. Nach und nach habe ich immer mehr Leute in dem Bereich kennengelernt und irgendwann war mir klar, dass ich mich damit auch beruflich beschäftigen möchte. Ich habe lange Kommunikation für große Marken wie Smart oder Smirnoff gemacht, aber irgendwann fehlten mir die Inhalte. Deshalb habe ich entschlossen, mich selbstständig zu machen und arbeite seitdem mit verschiedenen Künstlern und Galeristen wie Max Hetzler, der abc oder Clemens Tissi zusammen.

Ist es hart, in Berlin in die Kunstszene reinzukommen?
Ich hatte das Glück, damit relativ früh angefangen zu haben. Ich habe erst bei Häberlein&Maurer gearbeitet und bin dann vor 7 Jahren selbstständig in den Kulturbereich gewechselt. Viele Galerien oder Institutionen haben damals die Kommunikation noch inhouse gemacht, aber mit der Professionalisierung hat sich viel gewandelt in den letzten Jahren. Ich war einfach schon früh dabei und habe deswegen ein gutes Netzwerk.

Auf welche Projekte bist du besonders stolz?
Zum einen finde ich das Gallery Weekend und die abc wirklich gut, weil sie mittlerweile zu den spannendsten Kunstevents der Stadt gehören. Außerdem habe ich grade ein spannendes Projekt für das Haus der Kulturen der Welt gemacht und für den Kubus im Berghain.

Das heißt, du betreust die Kommunikation. Bist du irgendwo auch kuratorisch engagiert?
Nein, ich mache die Kommunikation. Aber das geht natürlich weit darüber hinaus, einen Pressetext zu schreiben und den rauszuschicken. Ich arbeite sehr eng mit den Kuratoren zusammen, man spricht sich ab, überlegt was funktioniert, was nicht… Bei der abc kümmern wir uns auch um den Katalog, die Website und das Merchandising.

Was war bislang dein Lieblingsprojekt?
Das kann ich so nicht sagen. Ich finde es gut, mich jedes Mal in ein neues Themengebiet reinzufuchsen. Interessant war zum Beispiel die Bauhaus Ausstellung, die wir vor drei Jahren im Martin Gropius Bau hatten. Da haben sich das allererste Mal Weimar, Dessau und Berlin zusammengetan und eine große Ausstellung gemacht. Das ist einfach super, du bist aufgeregt und siehst wie die Exponate ankommen von denen du schon so viel gehört hast…

Vor welchem Werk hattest du den meisten Respekt?
Das weiß ich noch genau. Das war ein Monet in München- ein riesiges Triptychon in dem man total versunken ist. Und vor ein paar Monaten hatte ich eine ähnliche Erfahrung mit einer Arbeit von Bridget Riley. Diese Circle Arbeiten wurden auf einer 15 Meter langen Wand von einem Schweizer Team in Millimeter Arbeit aufgemalt. Ich war in der Zeit drei, vier Mal in der Galerie und habe den Entstehungsprozess mitgekriegt. Das war beeindruckend.

Hast du etwas in deiner Wohnung was man theoretisch wegschmeißen könnte, aber du bringst es nicht übers Herz?
Hinter dir siehst du zum Beispiel einen Wächter den mein Vater gemacht hat und den er mir geschenkt hat, als ich ausgezogen bin. Umzugshelfer fragen mich immer was das für ein komischer Stamm sei, aber ich schleppte ihn überall mit hin. Genau wie den Stein dort. Der gehörte zu einer Gartenmauer in meinem Elternhaus und war bei mir schon Bettpfosten und allerlei anderer Kram. Der kommt auch immer mit.

Was hat dich nach Moabit verschlagen?
Am Anfang bin ich wie so viele in den Prenzlauer Berg, genauer gesagt in den Bötzow Kiez, gezogen, aber es wurde mir dort zu viel. Dann habe ich mit meinem damaligen Freund zusammen eine größere Wohnung gesucht und Freunde von mir, die nebenan wohnen, haben mich auf diese Wohnung aufmerksam gemacht. Erst dachte ich “spinnt ihr- was will ich denn in Moabit” aber solche tollen Wohnungen gibt es halt eher im Westen. Außerdem habe ich viele Freunde in der Gegend und der Park ist um die Ecke… Die Gegend könnte allerdings ein paar mehr Bars und Restaurants vertragen. Ich fahr auch gerne mit meinem Fahrrad und von hier aus gibt’s tolle Wege die Spree entlang. Ein Auto brauch ich gar nicht.

Du hast viel Kunst in deiner Wohnung- siehst du dich als Sammlerin?
Nein, würd ich nicht sagen. Dahinter steht bei mir kein System, ich besitze keine Werkgruppen oder so.

Was sind deine beruflichen Ziele?
Ich bin grade dabei ein Büro in Lissabon aufzubauen. Eine Freundin von mir, mit der ich schon bei vielen Projekten zusammengearbeitet habe, lebt seit drei Jahren dort. Sie arbeitet bei der Triennale und wir dachten, Portugal fehlt eine Agentur wie wir es sind. Unser erster Kunde ist das Design Apartment Hotel The Lisbonaire und wir sprechen mit Kunstbuchverlagen und Museen um das weiter auszubauen. Das Ziel ist es, dort eine Winterresidenz zu haben und in der kalten Jahreszeit drei Monate dort zu leben und zu arbeiten. Meine Mitarbeiter freuen sich natürlich auch schon darauf. In Lissabon hast du den Vorteil gegenüber anderen Städten wie z.b. London, dass du es einfach mal ausprobieren kannst ohne dich in den finanziellen Ruin zu treiben.

Ist das typisch für dich, „einfach mal ausprobieren“?
Ich denke ja. Ich kann mich schnell für neue Dinge begeistern. Und dabei denke ich nicht nur strategisch. Wenn ich Lust auf ein Projekt habe, wie jetzt das Lissabon Büro, dann habe ich auch genug Energie um es voranzutreiben. Und ich finde es total spannend zu sehen, welche kulturellen Unterschiede es im Verständnis der Arbeit gibt. Deshalb reise ich ja auch so gerne. Seit fünf Jahren bin ich immer im Dezember einen Monat weg. Dieses Jahr reise ich einen Monat durch Brasilien. Davor war ich in Thailand, Laos, Vietnam, Beirut und Damaskus, Südafrika, Argentinien und Uruguay…

Machst du dann so richtig Bagpacking?
Ja, schon. Ich versuche immer nette Hostels zu finden in denen man interessante Leute trifft. In Vietnam habe ich zum Beispiel einen Künstler kennengelernt, der mich dann an Heiligabend zu seiner Familie eingeladen hat. Es gab Schildkrötensuppe und viel Wodka und sogar eine kleine Torte mit einem Tannenbaum drauf- total skurril und nett.

Dokumentierst du deine Reisen?
Mit Bildern, ja. Aber eigentlich dokumentiere ich eher durch Dinge die ich mitbringe. Das siehst du auch hier in der Wohnung.

Hast du schonmal mit dem Gedanken gespielt irgendwo zu bleiben und Berlin hinter dir zu lassen?
Nein. Ich liebe es zu reisen, aber ich liebe Berlin und meine Arbeit auch und möchte nach einem Monat Auszeit wieder zurückkehren. Das ist der größte Luxus- in einer kulturell spannenden Stadt zu leben und dann die Möglichkeit zu haben, an verschiedene Orte zu reisen.

Bist du gerne Chef?
Ja. Ich entscheide gerne. Und gleichzeitig sehe ich meine Mitarbeiter als Partner. Sie bringen eigene Ideen rein und arbeiten selbstständig. Aber ich finde gut, dass keine Ebenen über mir gibt, die mir reinreden. In großen Agenturen brauchen die Prozesse oft sehr lang. Das finde ich zum Beispiel bei der abc so toll, dass man ganz unmittelbar und direkt mit den Galeristen und dem ganzen Team arbeitet. Und die Freiheit als Selbstständiger ist toll- ich war grade auf der Art Basel und davor die Woche in Venedig auf der Biennale, dann fahr ich nach Istanbul… und ich muss niemandem Rechenschaft ablegen warum ich die Trips als sinnvoll erachte. Natürlich ist es auch Arbeit aber eben nicht nur. Das gehört zu unserem Berufsfeld, das wissen auch meine Mitarbeiter. Es ist wichtig raus zu gehen, neugierig zu sein. Und wenn man dann mal einen verkaterten Morgen auf dem Balkon verbringt, weil die Nacht davor lang war, ist das auch okay.

Wie wichtig ist bei deiner Arbeit Internet und Social Media?
Ohne Mails kann heute niemand mehr leben. Aber wenn man von Social Media spricht, hat sich schon sehr viel geändert. Man kann sich viel spielerischer und einfacher über Kunst informieren und die Grenzen verschwimmen. Es gibt tolle Blogs die ich lese wie But does it float wo man viele Bezüge zwischen den Disziplinen sieht. Zu dieser Offenheit hat das Internet maßgeblich beigetragen und das schätze ich.

Vielen Dank für deine Zeit und das spannende Interview.

Mehr zu Silke und ihren aktuellen Projekten findet man auf der Homepage ihrer Agentur Bureau N und auf Facebook.

Text: Sarah Weinknecht
Interview: Louisa Löwenstein
English support: Sylee Gore
Photography: Ailine Liefeld