Freunde von Freunden

Franziska Fürpass & Sia Kermani
Fashion Designers, Studio, Alsergrund, Vienna
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„Unser Körper wird durch unser Leben beeinflusst. Und doch ist unser Körper mehr als nur die Summe seiner Teile. Schließlich sind auch wir mehr als die Summe unserer Erfahrungen. Wir alle sind so formbar wie Wachs.” So beschreibt Franziska Fürpass ihre Arbeit. Sie ist Modedesignerin und die weibliche Hälfte von Femme Maison. Der männliche Part ist der bildende Künstler Sia Kermani.

An der Universität für angewandte Kunst, wo Franziska unter der Leitung von Veronique Branquinho und Raf Simons Mode studierte, fiel sie schon früh mit ihren Arbeiten auf. Dort entstand auch im Rahmen eines Projektes die Idee für Femme Maison. 2012 gründete sie dann gemeinsam mit Sia Kermani das Label. Inspiration dafür liefern Franziska unter anderem die Werke von Auguste Rodin und der französisch-amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois. Vor allem die Experimentierfreudigkeit und der Hang zu Skulpturen finden sich in den Kollektionen des Wiener Damen-Modelabels wieder.

Sia kam als gebürtiger Iraner im Alter von acht Jahren nach Österreich. Nachdem er einige Zeit als Software-Entwickler tätig war, zog es ihn immer mehr zur Malerei, um dabei die „Menschlichkeit“ zu finden, die er in der digitalen Welt vermisste. In seinen Werken verarbeitete er autobiografische Fragmente des ersten Golfkrieges und der Folgen der noch jungen islamischen Revolution, während der er noch ein Kind war. Dann eignete er sich auch den Umgang mit der Kamera an und ging einige Jahre nach Mailand, um dort als Mode- und Portrait-Fotograf zu arbeiten. Er ist daher besonders für das visuelle Erscheinungsbild des Labels verantwortlich.

Das Atelier der beiden befindet sich am Alsergrund, einem Wiener Bezirk, der sich seine Vielfältigkeit bewahren konnte. Durch die Nähe zur Universität gibt es viele kleine Geschäfte und Cafés mit studentischem Flair. Aber in einigen Ecken geht es auch feiner zu. Denn angeblich leben in keinem Bezirk der österreichischen Hauptstadt mehr Ärzte und Studenten zusammen. Ein spannendes Ambiente, um mit Franziska und Sia über ihre Arbeit, ihre Umgebung und ihre Erfahrungen in der Modewelt zu sprechen.

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Woher kommt der Name „Femme Maison”?

Franziska: Mich inspirierte dazu ein gleichnamiges Werk der Künstlerin Louise Bourgeois. Es handelt sich dabei um eine Serie aus Zeichnungen und Skulpturen die um das Jahr 1940 entstanden sind. Sie setzte sich in diesen Arbeiten sehr stark mit der Thematik von Intimität und „Raum“ der Frau auseinander.

Was nehmt ihr von diesem Thema in eure Entwürfe hinein?

Franziska: In dieser Philosophie steht das Haus – la maison – als Metapher für die Person selbst und birgt viele Facetten und Interpretationen, die eine grundlegende Thematik unserer Kollektionen bilden. Eine Verschmelzung von Material und dem weiblichen Körper zur Erzeugung eines „Raumes” für die Frau – ein Raum der Geborgenheit.

Habt ihr gute Erfahrungen in Paris gemacht?

Sia: Franziska war schon oft in Paris und hat immer sehr leidenschaftlich von der Stadt geredet. Es wäre vielleicht keine Stadt, in der ich leben möchte, weil ich die Lebensqualität in Wien einfach extrem schätze. Ich kann Franziska inzwischen aber sehr gut verstehen. Auch ich empfinde, dass die Menschen dort einfach ein starkes ästhetisches Gespür besitzen. Gerade das gute Feedback im Verkauf, das wir in Paris während unseres Showrooms bekommen haben, war sehr motivierend.

Franziska: Ich fühle mich in Paris sehr wohl, denke aber auch, dass es beruflich der richtige Ort ist, um unsere Mode zu präsentieren.

In der ersten Kollektion waren die Gesichter der Modelle teilweise mit Masken verdeckt. Mittlerweile hat sich das geändert, warum?

Franziska: Die Masken waren ein konzeptionelles Element, da mir die Themen Schutz und Intimität sehr wichtig waren. Sie halfen mir dies noch stärker zu demonstrieren.

Sia: … das ist ja auch immer eine Entwicklung. Ein gutes Beispiel dafür wäre auch das Licht der Kampagnen: anfangs war es ein sehr weiches und atmosphärisches Licht. Dann haben wir uns entschieden die Licht-Stimmung zu verändern, um den Typ der Frau noch mehr in den Vordergrund zu bringen. Im Laufe der Zeit haben wir natürlich auch eine sehr klare Vorstellung von den Modellen entwickelt. Sie sollten natürlicher sein, weswegen die Person, ihr Gesicht, viel relevanter wurde.

Habt ihr beim Entwerfen bereits eine bestimmte Trägerin vor Augen?

Sia: Natürlich, es gibt schon konkrete Vorstellungen, welcher Typ Frau unsere Mode tragen soll. Was Branding, Marketing und die visuelle Linie angeht, haben wir daher klare Ideen, welches Zielpublikum wir erreichen wollen.

Franziska: Beim Entwerfen lasse ich sehr stark meinen eigenen Charakter, mein Gefühl als Frau, miteinfließen. Im Endeffekt ergibt sich durch den gesamten Design-Prozess dann ein Gesamtbild aus dem Kleidungsstück und der Trägerin. Das Wohlfühlen und die Authentizität der Trägerin sind mir sehr wichtig.

Gibt es eine klare Aufgabenteilung bei euch im Studio?

Sia: Wir kommen ja aus zwei unterschiedlichen Bereichen der Branche: ich aus dem visuellen Produktionsbereich und Franziska aus dem Design. Wir sehen das als klaren Vorteil und nutzen ihn.

Franziska: Ja, das gehört ja alles zusammen. Unsere Kompetenzen verschmelzen an vielen Stellen und durch intensive Kommunikation und den unentwegten Gedankenaustausch wird es dann immer ein „gemeinsam“.

Eure Arbeit wirkt sehr detailverliebt.

Sia: Ja, wir lieben Dinge, über die andere vielleicht drüber schauen würden. Wir lieben es, Dinge zu fühlen. Genau das ist es, was „Femme Maison” ausmacht.

Was habt ihr eigentlich studiert?

Franziska: Ich habe Mode unter Veronique Branquinho und Raf Simons an der Universität für angewandte Kunst studiert.

Sia: Einer meiner wichtigsten Einflüsse ist sicherlich das Studium der abstrakten Malerei an der Akademie der bildenden Künste hier in Wien. Allerdings muss ich sagen, dass ich rückblickend, trotz unterschiedlicher Studien u.a. unter Yair Martin Guttmann und Matthias Herrmann, wohl vom intensiven autodidaktischen Studium am meisten profitiert habe und auch weiterhin profitieren werde.

Sia, siehst du Parallelen zwischen Modedesign und Malerei?

Sia: Ich muss sagen, dass es zu einem gewissen Grad für mich keine Rolle spielt, in welchem Medium man sich bewegt. Ich denke, egal ob Malerei, Fotografie oder auch Modedesign, es ist von Vorteil, sich anfangs kein „mediales Dogma“ aufzuerlegen, sondern etwas so zu erschaffen, dass sich seine eigene Präsentationsfähigkeit aus dem Prozess selbst entwickelt. Man könnte sogar sagen, dass sich im besten Fall die Arbeit ab einem gewissen Grad selbst aussucht, wie sie vorgestellt werden will.

Franziska: Ganz relevant für das ist etwas, das wir beide sehr intensiv praktizieren: die Informationen, die von der Arbeit kommen, aufzunehmen – feinfühlig zu sein. Wir sind beide dennoch sehr kritisch und wahrhafte Perfektionisten (lacht).

Findet dann nicht sehr viel von eurer Arbeit hinter den Kulissen statt?

Franziska: Ja, wir machen sehr viele Recherchen und das bleibt natürlich unsichtbar. Die Internetpräsenz ist sicher die naheliegendste, um etwas einem grösseren Publikum zu präsentieren, aber wenn man sich mit der Materie des Brandings oder Marketings beschäftigt sicherlich nicht die einzige.

Sia: Es gibt so viele wunderschöne Facetten, wie man seine Marke nach außen tragen kann. Facetten, die sehr interessant und spannend sind, aber auch natürlich extrem fordern.

Franziska, wie gehst du an den Design-Prozess heran?

Franziska: Ich lebe von schnellen Entscheidungen. Ich mag den unfertigen Moment sehr gerne. Für mich ist es total schön, an der Puppe zu arbeiten und es mir zu einem gewissen Grad offen zu lassen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb Auguste Rodin mich sehr inspiriert. Ich arbeite sehr viel mit Farbcollagen. Die sind eine gute Vorlage für mich ohne etwas verbindlich festzuhalten. Für mich eine reine Inspiration zur Farbe, zum Stoff, zur Silhouette. Auf der Puppe drapiere ich dann die Stoffe und schaue, wie sie fallen. Dort ergibt sich nach und nach jede Naht, jeder Ausschnitt, jede Linie.

Verliert ihr euch lieber im Prozess oder arbeitet ihr eher ergebnisorientiert?

Franziska: Das ist genau der Gegensatz, der uns ausmacht (lacht). Sia überlegt im Vorfeld sehr viel, bevor er den Prozess danach rasch umsetzt.

Sia: Und Franziska beginnt mit einem grob-umrissenen Konzept und reflektiert dann intensiv während des Prozesses.

Franziska: Da wir so unterschiedlich ticken, funktionieren wir auch so gut. Eine Kombination aus Überlegen und Geschwindigkeit ist für uns das perfekte Mittel, um voranzukommen. Daher ist es die Mischung aus uns beiden, die das Ergebnis formt. Es ist die Summe dieser intensiven Prozesse.

Dazu braucht es auch regen Austausch, oder?

Sia: Ja, wir tauschen uns unentwegt und intensiv miteinander aus. Und das eben nicht nur hart geschäftlich, sondern wir sprechen viel über unsere Inspirationswelten. Je mehr man die voneinander kennt, desto wortloser wird der Austausch. Wir kommunizieren daher oft nahezu non-verbal über die formale Ebene, was dem ganzen „Produkt“ zugute kommt. Das war auch der Grund, unser Atelier nochmals neu zu planen und uns Ruheoasen zu schaffen, wo wir gut miteinander kommunizieren können.

Was bedeutet das neue Atelier für euch?

Sia: Es ist eine große Erleichterung.

Franziska: Es ist sehr angenehm sich arbeitstechnisch zu „zentrieren“. Bisher hatten wir mehrere Orte, an denen wir gearbeitet haben. So sind wir sehr nah beieinander und können besser miteinander arbeiten. Wir sind außerdem geographisch zentraler und können Besuch besser empfangen.

Es wirkt sowieso sehr wohnlich bei euch.

Sia: Vielleicht weil es auch kein klassisches Atelier ist, indem es wirklich wie in einer Werkstätte hergeht. Wir bemühen uns sehr um unser Wohlbefinden, da die Arbeit so eng mit unserem Privatleben verwoben ist. Man kann also einfach eine gute Zeit haben und muss nicht auf die Uhr schauen, wann man nach Hause gehen muss. Besonders gut gefällt mir auch das Licht hier. Es ist sehr weich und zart, durch die Reflexion vom Gebäude gegenüber.

Woher kommt das Licht? Welche Himmelsrichtung ist das?

Sia: Gute Frage, da muss ich kurz überlegen. Das ist Westen, oder?

Franziska: Westen.

Männer sollen Himmelsrichtungen angeblich mit geschlossenen Augen herausfinden können.

Sia: Dann habe ich ein Problem (lacht)!

Welche Art von Licht bevorzugt ihr für die Fotos?

Sia: Licht ist natürlich nur ein Teil vom Ganzen, aber sicherlich ein sehr wichtiger und von vielen oft unterschätzter. Zwischen etwas „hell machen” und „beleuchten” ist ein grosser Unterschied. Anfangs setzten wir ein sehr weiches, diffuses Licht für Kampagne und Projekte rund um die Kollektion ein. Ich war wirklich besessen von einer Art Licht, das ich in Schweden erlebt hatte. Ich reiste danach extra noch einmal hin, um das Licht in seiner kompletten Feinheit zu begreifen und um es danach für meine Arbeit reproduzieren zu können. Später wollten wir, wie schon erwähnt, den Typ Frau mehr in den Vordergrund bringen, die Dynamik, die Persönlichkeit, das Selbstbewusstsein der Frau, weniger ihre Zerbrechlichkeit. Daher auch danach das etwas direktere, kristallklare, frontale Licht.

Franziska: Das zeigt, denke ich, auch recht gut, wie sehr wir ins Detail gehen, um unser Inneres greifbar zu machen und in das Label zu tragen. Da kommt es eben auf Details an, nicht nur auf das Dargestellte.

Kunst ist auch immer ein persönliches Geständnis, welches ist eures?

Sia: Absolut. Unsere Liebe zum Detail und ganz klar: Authentizität.

Franziska: Ja, wir versuchen, uns nicht zu verstellen, um jeden Tag in den Spiegel schauen zu können und zu sagen: Okay, das sind wir!

Arbeitet ihr auch mit anderen Künstlern zusammen?

Franziska: Ja, und wir wollten uns da auch gar nicht in den Mittelpunkt zu drängen. Es ist total schön, auch einen Schuhmacher, in einem vorher gemeinsam gesetzten Rahmen, mal einfach machen zu lassen.

Sia: Wir haben immer sehr viel Respekt vor dem Handwerk des anderen. Das Wunderschöne an unserem Beruf ist, dass wir mit unterschiedlichen Metiers zu tun haben und immer wieder überrascht werden, wie andere Kreative einen Zugang zu unserer Mode finden. Außerdem ist es uns sehr wichtig, mit lieben Leuten zu arbeiten: Freunde, wie Auftragspartner, beides sollten in einer schönen neuen Form harmonieren.

Von wem wart ihr in der Hinsicht besonders positiv überrascht?

Sia: Ada Kokosar, zum Beispiel. Sie ist eine New Yorker Stylistin, die uns in Paris besucht hat.

Franziska: Es war wunderschön, Ada zu treffen und uns mit ihr zu unterhalten. Sie ist sehr natürlich, gleichzeitig aber sehr elegant. Sie ist eine Muse.

Wo werden eure Sachen eigentlich hergestellt?

Sia: Teilweise ist der Workflow etwas komplexer, weil wir wirklich Wert auf eine perfekte Verarbeitung legen.

Franziska: Ich arbeite sehr eng mit meiner Schneiderin zusammen, die mit mir neue Verarbeitungsmöglichkeiten umsetzt. Die Schnitte sind teilweise sehr kompliziert und eine Voraussetzung ist die perfekte Innenverarbeitung. Die Schnitte werden dann für unsere Produktionsstätte in Litauen optimiert.

Welche Rolle spielt die Kreativagentur departure? in der Modewelt?´

Sia: Das Besondere an departure ist, dass mit Kompetenz gefördert wird und nicht nur mit Geld. Im Modebereich ist das sehr wichtig, damit nicht der übliche Prozess abläuft: Man baut mithilfe von Fördergeldern eine Musterkollektion und eine Webseite auf, danach ist das Geld aber weg. Zwar existieren dann eine schicke Webseite und die Musterkollektion, aber eine grundlegende Struktur für ein Unternehmen fehlt.

Franziska: Oft wird gerade dieser Part, die Unternehmensführung, -gründung und -finanzierung in vielen Ausbildungen wenig bis überhaupt nicht behandelt. Daher ist das sicherlich eine von departures Stärken, junge talentierte Leute so zu fördern.

Apropos Stadt, Wien ist ja mehr für Musik als Mode bekannt, oder?

Franziska: Ja, das kann man wohl so sehen, aber Wien muss in naher Zukunft auch keine Modemetropole werden. Es ist schön, dass Musik hier so einen wichtigen und auch geschichtlichen Stellenwert hat. Was die Mode angeht, genießen wir es, raus zu gehen und unsere Mode international zu zeigen. Aber Wien ist und bleibt für uns ein Rückzugsort, an dem wir vor allem die Langsamkeit schätzen und unser Leben sehr geniessen.

Sia: Da kann ich wirklich nur zustimmen.

Was zeigt ihr euren Gästen, die Wien noch nicht kennen?

Franziska: Ich bin nicht so ein Fan von Sehenswürdigkeiten. Es ist viel schöner, einen persönlichen, intimeren Zugang zur Stadt zu finden, spazieren zu gehen: durch die Altstadt und den sechsten Bezirk, in dem wir wohnen. In der Nähe gibt es den Naschmarkt, wahrscheinlich würden wir erst einmal dort essen gehen.

Sia: Ja, Cafés, Bars, Lokale. Es gibt wahnsinnig viele nette herzbeladende Plätze in Wien, die man nur kennenlernt, wenn man sich in den Seitengassen bewegt.

Was sind denn eure Tipps für gutes Essen in Wien?

Sia: Das Deewan hat gutes pakistanisches Essen in Form eines Buffets und eine tolle Atmosphäre. Das nette Konzept dazu: man zahlt nur so viel es einem Wert ist. Da es nur ein paar Straßen von hier ist, sind wir dort oft Mittag oder Abend essen. Und das Vietthao beim Karlsplatz ist ein empfehlenswerter Vietnamese, der hochwertige Küche zu sehr guten Preisen anbietet.

Franziska: Erst vor ein paar Wochen haben wir das ganz versteckte, auf nur wenigen Quadratmetern angelegte, Caffè Couture in einer Nebengasse unseres Ateliers entdeckt. Handverlesene Kaffeesorten die sogar vor Ort geröstet werden. Der Kaffee dort ist der Wahnsinn.

Sia: Solche Dinge freuen uns natürlich total: herzliche, detailverliebte Leute und Ruheoasen. Für Sehenswürdigkeiten sollte man lieber jemand anderen fragen.

Herzlichen Dank an Franziska Fürpass und Sia Kermani für das Gespräch und die Einblicke in ihre Arbeit. Weiterführende Informationen zu ihrem Modelabel gibt es hier und mehr über Sias Arbeiten hier.

Dieses Porträt ist in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsagentur Wien und ihrem Kreativzentrum departure entstanden. Mehr Porträts und Berichte zu der Wiener Kreativszene gibt es hier

Fotos: Martin Stöbich

Interview& Text: Philipp Daun