Freunde von Freunden

Dorothee Halbrock
Curator, Apartment, St. Pauli, Hamburg
Interviews > Dorothee Halbrock

Die Hamburgerin Dorothee Halbrock vereinte 2007 ihre Liebe zur Kunst und Festivals in ihrem Projekt, MS Dockville Kunstcamp. Wir besuchten Dorothee in ihrem improvisierten Arbeitsmikrokosmos am Reiherstieg auf der Elbinsel, ebenso wie in ihrer gemütlichen Wohnung auf St. Pauli, um mit ihr über das Leben zwischen den Welten zu sprechen.

Bei dem Gespräch erzählte Dorothee unter anderem, dass sie niemals alleine wohnen wollen würde, weil sie es liebt, von Bewegung umgeben zu sein. Das kann sowohl ein Alltagsgegenstand sein, der nicht mehr an seinem ursprünglichen Platz zu finden ist oder ein Austausch über neue Projekte und Perspektiven. Sie fühlt sich in einer kommunalen Lebenssituation mehr zu Hause als allein, schätzt aber auch Ruhe und Einsamkeit um ihre Gedanken zu sammeln, bevor sie mit neuen Projekten beginnt.

Eines ihrer ersten Projekte war die gemeinsam mit Daniel Richter konzipierte ’Elbphilharmonie aus Schrott’. Dabei spielte, ebenso wie auf vielen anderen Ebenen ihre Arbeit, Improvisation die entscheidende Rolle. Sie ist passionierte Vertreterin der sogenannten kritischen Kunstvermittlung, bei der das Publikum die Möglichkeit hat, den künstlerischen Prozess aktiv mitzugestalten, zu hinterfragen und in unerwartete Richtungen zu lenken.

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Stammst du aus Hamburg?

Nein, ich komme aus Ulm, bzw. aus Thalfingen. Das ist ein kleines Dorf am Rand der Schwäbischen Alb. Seit 2005 lebe ich in Hamburg.

Was hat dich nach Hamburg gebracht?

Ich hatte in meiner Kindheit Verwandte hier und konnte mir nie vorstellen, mal herzuziehen – das sagt zumindest mein Vater, wenn er an die Zeit zurück denkt. Bis ich auf einer Interrail-Reise Hamburger kennenlernte und ab dann viele Wochenenden zu Besuch in der Hansestadt verbrachte. Seitdem war recht schnell klar: Ich will nach Hamburg und zwar ganz. Darum freute ich mich umso mehr, als ich die Zusage für das Kulturwissenschaftsstudium an der Uni Lüneburg bekam. Dort hinzuziehen kam für mich allerdings auf keinen Fall in Frage. Nach der Provinz musste es dann doch die – damals noch – große Stadt sein. Beim Pendeln zwischen Hamburg und Lüneburg, also wieder unterwegs, lernte ich noch mehr Hamburger kennen. Freundschaften, die bis heute bestehen, entstanden. Sie begleiten mich seitdem auf Schritt und Tritt, ob beruflich oder privat. Aber das ist bei mir ja sowieso nicht so genau zu trennen.

So hast du dich also nach und nach in Hamburg verliebt?

Ja, total. Als ich mit erwachsenen Augen zum ersten Mal wieder hier war und die Stadt abseits der langweiligen Vororte entdeckte, verliebte ich mich sehr schnell in ziemlich viele Dinge hier. Es ist eine besondere Stadt. Eine Stadt zum Bleiben.

Was magst du an Hamburg am liebsten?

Es ist lustig, dass wir darüber sprechen. Nach all den Jahren bin ich nicht mehr frisch verliebt, sondern habe eine tiefere Beziehung zu Hamburg entwickelt – mit allen Vor- und Nachteilen. Was ich nach wie vor sehr mag, ist der dörfliche Charakter. Die Straße entlang zu laufen und an jeder Ecke auf St. Pauli bekannte Gesichter zu sehen – das finde ich sehr schön. In so kleinen Strukturen entsteht oft mehr Zusammenhalt.

Wie kommst du hier von Ort zu Ort?

Ich fahre am liebsten Fahrrad. Besonders im Sommer, wo ich mich häufig zwischen den beiden Elbseiten hin und her bewege. Denn das MS Dockville-Büro und meine Wohnung sind auf St. Pauli, das Festivalgelände hingegen auf der Elbinsel im Stadtteil Wilhelmsburg. Klar ist es aber auch komfortabel, mal auf das Firmenauto zurück zu greifen. Allerdings gibt es kaum etwas Schöneres als eine nächtliche Fahrradfahrt durch die Industrie des Hafens und den alten, beleuchteten Elbtunnel. Denn nachts kann man trotz der Umbauarbeiten mit dem Fahrrad gegen die Fahrtrichtung an den schläfrigen Nachtwachen vorbeifahren, sonst ist das ja derzeit streng verboten. Allerdings ist es auch immer ein schöner Perspektivenwechsel, die Art der Fortbewegung und somit auch das Tempo zu wechseln. Man trifft mich auch sehr oft zu Fuß.

Wie kamst du zum MS Dockville?

Als 2007 der erste Dockville-Newsletter in mein E-Mail-Postfach flatterte, war ich sofort begeistert. Besonders gut gefallen hat mir, dass es sich beim Festival nicht nur um Musik, sondern auch um andere Formen der Kunst drehen sollte. So fackelte ich nicht lange und bewarb mich einfach initiativ auf einen Job. Lustigerweise hatte ich zu diesem Zeitpunkt gerade auch ein Kulturwissenschaft-Seminar zum Thema ‘Kulturprojekte im Hafen’ wodurch ich auch gleich ein neues Praxisbeispiel liefern konnte. Es passte also irgendwie alles zusammen. Das sahen die anderen beim Dockville genauso und dann ging alles ganz schnell. Da es noch völligen Gestaltungsspielraum im Bereich Kunst gab, konnte ich damals auch noch meine Freundin und Kommilitonin Laura Raber mit an Bord holen, die mit mir gemeinsam die Gestalt des späteren MS Dockville Kunstcamps entwickelt hat.

Wie sah das erste Programm denn aus?

Eines unsere ersten bekannteren Projekte war die ‘Elbphilharmonie aus Schrott’. Ein gemeinsam mit Daniel Richter erdachtes, nach Plänen meiner Kindergartenfreundin und Architektin Susanna Haneder konzipiertes und später aus Containern und anderen alternativen Elementen erbautes Werk. Diese Räumlichkeiten standen danach natürlich nicht leer, wie die echte Hamburger Elbphilharmonie heute immer noch, sondern wurden bespielt: mit Installationen, Musik und Performances. Mittlerweile beschäftigt sich unser Kunstcamp-Programm nicht mehr ausschließlich mit Hamburg Themen, sondern deckt auch viel mehr ein internationales Spektrum ab. Viele meiner Schulfreunde übernahmen gemeinsam mit meinen Hamburger Freunden im ersten und auch den weiteren Jahren große Teile der Organisation, wie zum Beispiel die Künstlerbetreuung.

Wovon ist das Kunstcamp besonders geprägt?

Von den vielen verschiedenen Menschen, die daran mitarbeiten. Es kommt immer wieder zu neuen, unerwarteten Kooperationen, bei denen sich ungeahnte Kräfte freisetzen lassen. Einmal meldete sich beispielsweise ein Mitarbeiter des dänischen Roskilde-Festivals, der unsere Methode, Publikum aktiv zu involvieren spannend fand und sich gerne dazu austauschen wollte. Seitdem kooperieren wir, indem wir gegenseitig unsere Flächen gestalten und bespielen. Ein Hauptprojekt ist dabei die Zusammenarbeit der Architektengruppe Umschichten und dem amerikanischen Choreographen Jeremy Wade. In verschiedenen Kontexten entstehen dabei immer wieder neu prozessorientierte, performative Skulpturen zwischen Architektur, Ritual und Massenerlebnis. Diesen länderübergreifenden Austausch empfinden alle Beteiligten als sehr bereichernd.

Inwiefern hat sich das Kunstcamp im Laufe der Jahre verändert?

2010 haben wir damit begonnen, unterschiedliche KünstlerInnen, HandwerkerInnen und HelferInnen mit verschiedensten Hintergründen zum gemeinsamen Leben und Arbeiten auf das Gelände am Reiherstieg einzuladen. Dort leben wir dann über Wochen und gestalten einen gemeinsamen künstlerischen Prozess, der in eine große Openair-Ausstellung mündet. Außerdem ist das ganze Camp viel größer, internationaler und dadurch auch vielseitiger geworden. Das Leben und die Arbeit vor Ort sind allerdings nach wie vor mit viel Improvisation verbunden. Dementsprechend verändert sich eigentlich fortlaufend irgendetwas. Das Camp bleibt immer in Bewegung und öffnet sich aktuellen Strömungen. Die BesucherInnen können gemeinsam mit uns die Kunstwerke erleben, teilweise weiterentwickeln oder bei den Partys mit uns feiern. Mit jedem Tag wird die MS Dockville-Familie größer. Das Herzstück des internen Kunstcamps ist übrigens die Küche! Dort wird gemeinsam gekocht, geredet, geplant. Es ist schön zu beobachten, dass alle auf Augenhöhe miteinander umgehen. Oft kommt es zwischen den verschiedenen Beteiligten auch zu langfristigen Zusammenarbeiten, die weit über den Kontext des MS Dockville hinausgehen. Und all die Freundschaften und Liebesbeziehungen, die währenddessen enstanden sind, kann man gar nicht mehr zählen.

Wie fühlt es sich das an, wenn du nach mehreren Wochen des improvisierten Wohnens wieder in deine Wohnung auf St. Pauli einkehrst?

Nach dem MS Dockville Sommer bin ich in der Regel erst mal komplett raus aus der gewöhnlichen Hamburg-Realität und brauche einige Zeit, um mich wieder einzuleben. Ich fühle mich dann am Anfang immer wieder ein bisschen fremd und vermisse die überdimensionale Kunstcamp-WG.

Worüber freust du dich, wenn du wieder in deinen eigenen vier Wänden bist?

Es ist schön, wieder etwas mehr Zeit für mich zu haben, die Tür hinter mir schließen zu können und nicht mehr in dieser Blase auf engstem Raum zu leben. Tatsächlich sind es gar nicht die klassischen Komfort-Aspekte, wie z.B. ab und an kaltes Duschwasser und so weiter, die auf Dauer anstrengend für mich sind. Es ist die totale Erreichbarkeit und ständige Verfügbarkeit, in der ich dort über Wochen lebe. Irgendwann steigt dann natürlich ein starkes Gefühl auf, auch einfach mal seine Ruhe haben zu wollen. Dennoch vermisse ich das improvisierte Wohnen und die große Gemeinschaft meist ziemlich schnell.

Auch hier auf St. Pauli lebst du nicht komplett alleine, sondern in einer WG.

Ja, ich würde nie ganz alleine wohnen wollen. Denn ich freue mich, nachhause zu kommen und jemanden anzutreffen. Ich mag es, wenn jemand bereits die Wohnung beheizt hat oder kocht. Wenn Menschen etwas zu erzählen haben. Und es gefällt mir auch, nachhause zu kommen und zu bemerken, wenn mein Stift nicht mehr dort liegt, wo ich ihn hinterlassen habe, wenn sich kleine Details in der Wohnung verändert haben. Ich liebe diese Art der Lebendigkeit, wenn alles in Bewegung ist.

Wie findest du Ruhe und Entspannung?

Am meisten entspannen mich Menschen, die mir nahe stehen: meine Freunde, mein Patenkind. Oder eben auch Fahrradfahren beschert mir einen klaren Kopf.

Hast du einen Lieblingsort in Hamburg?

Ich liebe die hintersten Ecken des Wohlersparks. Das ist ein alter Friedhof, klein und romantisch. Abgesehen davon mag ich auch ‘Nichtorte’ sehr gerne. Also Plattenbausiedlungen am Rande der Stadt, Industriebrachen, aber auch die ungewollt toten Gebiete der gewollten Stadtentwicklung. Dort bin ich gerne unterwegs und mache Fotos.

Dorothee hat Dockville nach der Ausgabe 2013 verlassen und widmet sich nun eigenen Projekten. Unter anderem gründet sie mit zwei alten Arbeitskollegen eine neue Organisation, die “Zwischen Theorie und Ekstase” heißt.

Fotos: Sarah Bernhard
Interview & Text: Anika Väth