Freunde von Freunden

feld72
Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna
Workplaces > feld72

Um es mit den Worten von Effi Briest zu sagen: „Es ist ein weites Feld.“ Das dachten sich wohl auch Anne-Catherine Fleith, Michael Obrist, Peter Zoderer, Mario Painter und Richard Scheich, die sich über verschiedene Universitäten und Erasmus-Ecken kennenlernten und sich 2002 zum Architekturkollektiv feld72 zusammenschlossen. Die Fünf sind nicht einfach nur Architekten, sondern experimentelle und künstlerische Gestalter von Raum und Stadt, die es sich zum Ziel gemacht haben, mit smarten, konzeptionell präzisen Eingriffen in das Umfeld langfristig positive Veränderung zu schaffen. Ihre Arbeit sehen sie als Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und angewandtem Urbanismus.

Ein gutes Beispiel dafür ist ihr Projekt „The Million Donkey Hotel”, bei dem sie ein Dorf bei Neapel gemeinsam mit den Bewohnern innerhalb von vier Wochen mit sehr geringem Budget transformierten und dabei versuchten Themen wie “Identität” und “sozialer Raum” in die Arbeit einfließen zu lassen. Mit solchen Projekte erlangten die Mitglieder von feld72 auch international Reputation als Architekten und ihre Kreationen waren nicht nur auf zahlreichen Biennalen zu sehen, sondern wurden auch mehrfach ausgzeichnet.

Die Ideen dafür werden in einer alten Fabrik im siebten Wiener Gemeindebezirk geschmiedet. In dem Viertel haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr Kreative angesiedelt, deren wilde Partys im Stiegenhaus legendär sind. Doch hier werden nicht nur Erfolge gefeiert, sondern auch intensiv gearbeitet. Umso schöner ist es, dass sich Anne-Catherine Fleith und Michael Obrist Zeit nahmen, um von ihrer Arbeit zu berichten und Richard Scheich uns seine naheliegende Wohnung zeigte.

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Freunde von Freunden — feld72 — Architects, Apartment of Richard Scheich, Office, Neubau, Vienna — https://www.freundevonfreunden.com/de/workplaces/feld-72/

Wie ist feld72 entstanden?

Michael: Es gab unterschiedliche Bedingungen und Umstände, als wir uns kennen gelernt haben. Vier von uns hatten in Wien an der Technischen Universität studiert. Peter hatte ich nach meinem Erasmus-Aufenthalt in England bei einem Workshop in Marseille kennengelernt, Mario an der TU Wien, Richard durch einen gemeinsamen Freund. Anne-Catherine war in Straßburg, und hat wie Peter und Mario das Erasmus-Jahr in Delft gemacht, wo sie aufeinandertrafen. Wir waren eigentlich die erste Generation, die Erasmus erleben konnte und bei der sich die Architekturausbildung durch den generellen Übergang vom Zeichnen mit der Hand zum Zeichnen mit dem Computer verändert hat. Das war eine sehr pulsierende Aufbruchszeit, allgemein in Europa. Und dass wir in Wien zusammen gefunden haben, war eigentlich Zufall.

Anne-Catherine: Ursprünglich gab es auch keinen Plan zu fünft ein Architekturbüro zu gründen, es war mehr ein Atelier, wo jeder seinen Tisch hatte und an selbst initiierten Projekten arbeitete. Dann stellten wir allerdings fest, dass wir ähnliche Wünsche, Herangehensweisen und Fragestellungen an den öffentlichen Raum haben und so kamen wir zusammen.

Ihr habt also gleich nach dem Studium euer Studio gegründet. War es sehr schwer Kunden zu finden?

Anne-Catherine: Hier kann man zu den selbst initiierten Projekten zurückkommen. Keiner von uns ist ursprünglich aus Wien, wir hatten also keine existierenden Netzwerke. Aber wir hatten den gemeinsamen Wunsch, etwas zu bewegen. So konnten wir unseren Einstieg durch selbst initiiert Projekte sichern. Parallel dazu haben wir bei Wettbewerben mitgemacht, von denen wir dann auch einige gewonnen haben. So ist man Schritt für Schritt einfach bekannt geworden.

Michael: Die sogenannten Kunden waren sehr oft private, die einen Wettbewerb initiiert hatten oder (Kultur)-Institutionen, die durch unsere selbst initiierte Arbeit auf uns aufmerksam geworden sind. Die großen Projekte, die wir gewonnen haben, waren meist öffentliche Bauten, deren Ausschreibung an das europäische Wettbewerbssystem gekoppelt sind. Wir haben bisher immer parallel an Projekten mit komplett unterschiedlichen Maßstäben und Budgets gearbeitet – momentan reicht der Bogen von Interventionen im öffentlichen Raum für den Kunstbereich mit sehr beschränkten Budgets bis hin zu Großprojekten mit 60 Millionen Euro. Es sind teilweise komplett unterschiedliche Welten, das macht es aber auch sehr spannend. Und wir geben all diesen Projekten unabhängig vom Budget den gleichen Stellenwert.

Was macht feld72 besonders?

Michael: Wir haben uns nie überlegt, was uns von anderen abheben könnte, aber ich glaube es ist die Parallelität und die Spannweite unserer Arbeiten. Es gibt Gruppen, die ausschließlich innerhalb des künstlerisch-interventionistischen Bereiches arbeiten, andere hingegen bauen nur. Uns hat immer beides interessiert. Dieser Spannungsbogen ist genau das, was uns beschäftigt: Antworten zu finden auf die Komplexität des Lebensraumes und ein Verständnis für den sozialen Raum, der uns formt und umgibt. Uns interessiert, wie Menschen interagieren – durch und in Gebäuden. Durch diese unterschiedlichen Arbeiten sind wir in viele Bereiche eingedrungen. Je nach Land und daraus folgendem Diskurs werden diese Arbeiten verschieden eingeordnet, von Architektur über Städtebau bis ins Feld der Kunst.

Anne-Catherine: Für uns gehörten die Bereiche immer zusammen, denn das was wir machen, ist das Resultat einer bestimmten Haltung.

Ihr bezeichnet eure Arbeitsweise auch als angewandten Urbanismus – wieso?

Michael: Weil bestimmte Projekte immer als Teil eines größeren Ganzen, nämlich der Stadt zu verstehen sind, da sie konkret vor Ort entstehen und umgesetzt werden, und nicht nur als gezeichneter Masterplan und Regulativ funktionieren. Es geht uns darum, den Menschen wieder viel stärker als Akteur in all den Projekten zu integrieren, metaphorisch gesprochen Plattformen für Möglichkeiten zu schaffen. In den Arbeiten, die wir Urbane Strategien nennen, geht es darum, durch klares, konzeptionelles Vorgehen und clevere, leicht umsetzbare Lösungen auf bestimmte räumlich-soziale Fragen, die Gesellschaft zum Nachdenken anzuregen. Die Resultate waren nicht nur entworfene Gebäude, sondern auch Strategien, Taktiken und urbane Werkzeuge.

Anne-Catherine: Es geht wirklich darum, den Menschen wieder in den Mittelpunkt zu setzen. Wir wenden eher eine Bottom-up-Herangehensweise an. Die Fragen des (sozialen) Raumes betreffen uns alle und es geht auch darum, wie jeder Mensch beginnt, sein Umfeld wieder zu beobachten und bewusster mit ihm zu interagieren.

Wie waren die Reaktionen darauf?

Michael: Wir wurden zu immer mehr Projekten eingeladen. Da waren welche dabei, bei denen wir uns „on site” mit dem Ort und den Personen direkt auseinandergesetzt und gemeinsam Projekte umgesetzt haben. Wir hatten sehr viel Glück, dass wir spannende Gebiete – sei es sozial oder inhaltlich – erforschen konnten. Wir haben mit einem Projekt in Wien angefangen und später das Million Donkey Hotel in Süditalien gemacht und eins im öffentlichen Raum in einer Millionenstadt in China.

Wir haben mit einem kleinen Projekt in Wien angefangen, und später Projekte wie das Million Donkey Hotel oder z.B. unsere PublicTrailer für den öffentlichen Raum in Shenzhen umsetzen können.

Was ist das „Million Donkey Hotel”?

Michael: Das ist ein EU-Projekt, das in einem Ort im Süden Italiens, nordöstlich von Neapel, stattfand. In einem Gebiet, das stark durch Mirgationsbewegungen und daraus resultierendem Bevölkerungsrückgang beeinträchtigt ist. Wir waren eingeladen, uns mit dem Ort Prata Sannita auseinanderzusetzen und hatten die Idee, aus all den leeren Räumen im Dorf ein zusammenhängendes diffuses Hotel zu entwickeln. Der Leerstand, der vorher für den Verlust stand, wurde plötzlich zu einem Potential für Kommunikation und Austausch. Wir hatten ein Materialbudget von zehntausend Euro und 60 Freiwillige aus dem Dorf Prata Sannita, um in einem Monat direkt vor Ort ohne gezeichnete Pläne dieses leicht verrückte Hotel umzusetzen. Es entwickelte sich ein Prozess und ein Abenteuer, auf das sich die Leute eingelassen haben. Das „Hotel“ funktioniert noch immer aufgrund der Selbstverwaltung der Freiwilligen vor Ort.

Warum ist der Einsatz von Architektur in so einem Fall sinnvoll?

Michael: Architektur ist immer der Versuch, eine räumliche Form für bestimmte Arten zu leben zu ermöglichen. Wir versuchen, in Strategien und Bauten, Raum für offene Prozesse und Entfaltungsmöglichkeiten für diverse Akteure zu schaffen. Es sind immer unterschiedliche Kontexte, mit denen wir zu tun haben. Das ist eigentlich auch

sehr schön, weil wir immer wieder Fremde sind und versuchen müssen, diese (sozialen) Räume zu verstehen. Sehr oft bekommen wir eine Joker-Rolle zugeschrieben: wir sind die Außenseiter, die akzeptiert und nicht „geköpft“ werden, wenn wir eine unangenehme „Wahrheit“ laut aussprechen. Das brachte uns und unsere Projekte in unterschiedlichste Länder, Städte und Landschaften. Von Wien nach Holland, Nord- und Süditalien, Paris bis hin nach Shenzhen. In all diesen Kontexten haben wir versucht, Räume, Strategien und Werkzeuge zu entwickeln, die neue Möglichkeiten bieten und emanzipatorisch wirken sollten.

Könnt ihr uns ein Beispiel von einem Projekt in Wien geben?

Michael: In Wien gibt es neben den umgesetzten temporären Projekten im öffentlichen Raum zwei Projekte, die bereits gebaut sind. Einerseits der Vorplatz der Arbeiterkammer Wien, anderseits ein großer sozialer Wohnbau mit 120 Wohnungen. „15/32” für die Arbeiterkammer ist ein gewonnenes Wettbewerbsprojekt für Kunst am Bau, das eine sehr starke architektonische Form hat. Das einzige den Kontext definierende Element, die Haupttreppe, haben wir als Anlass genommen, um eine – im wahrsten Sinn – Treppenlandschaft zu entwickeln, die unterschiedlichste Nutzungen (und natürlich auch die vormals fehlende behindertengerechte Erschließung) zulässt. Das aus der Fassade geschnittene Raumelement in Form des Arbeiterkammer-Logos ist ein Augenzwinkern in Richtung Gordon Matta-Clark.

Der Wohnbau in Wien ist eine Gemeinschaftsarbeit mit unseren Freunden von „AllesWirdGut”. Es ist eine Mischung aus Terrassen- und Laubenganghäusern mit unterschiedlichsten Wohntypologien, die verschiedenste soziale Konstellationen zulassen und gleichzeitig abwechslungsreiche urbane Freiräume schaffen.

Und momentan planen wir gemeinsam mit Schenker Salvi Weber Architekten das neue Hauptquartier der Österreichischen Post AG am Rochusmarkt in Wien. Es wird dies unser bisher grösstes Bauprojekt werden.

Was mögt ihr an Wien?

Richard: Ich liebe die Großstadtanonymität Wiens und trotzdem gleichzeitig die Freiheit zu haben, sofort im Grünen sein zu können, wie am Prater oder auf der Donauinsel. Mit dem Fahrrad ohne Probleme alle wichtigen Punkte der Stadt zu erreichen, ist ebenfalls eine positive Qualität, die einige Städte nicht zu bieten haben.

Was sind eure Lieblingsplätze in Wien?

Richard: Wenn ich die Zeit habe, dann gehe ich am Wochenende gerne ins MuseumsQuartier. Dort kann man gemütlich rumhängen, und ich mag die Mischung zwischen Einheimischen und Touristen. Es ist ein dichter Ort voller Leben mitten in der Stadt. Hin und wieder gehe ich auch gerne in den ersten Bezirk, da hat man stets das Gefühl, dass man Tourist in der eigenen Stadt ist. Außerdem liebe ich die Lokale im siebten Bezirk, wie das Hotel am Brillantengrund. Mit dem charmanten Innenhof und den Balkonen ist das für mich eine kleine Oase. Wenn man da sitzt, kommt man sich vor, als wäre man in einer anderen Welt. Dort gehen wir auch öfters zum Mittagessen, denn die Mutter des Hotelchefs kocht wirklich sehr gut.

Und zum Wohnen ist es auch gut im siebten Bezirk?

Richard: Ja, jetzt schon. Früher war der Bezirk total hip, deswegen habe ich erst im Zweiten gewohnt. Doch nun hat sich das umgedreht, und deswegen finde ich es wieder angenehm, entspannt im siebten Bezirk zu wohnen. Außerdem liebe ich es in einem inneren Bezirk zu wohnen, weil ich vielerorts zu Fuß hinkomme.

Wie wichtig ist das Zuhause für deinen täglichen kreativen Prozess?

Richard: Mir ist jetzt mit dieser Wohnung bewusst geworden, wie wichtig es ist. Man genießt es, verbringt mehr Zeit in der Wohnung und kann abschalten. Nach den harten Anfangszeiten als junger Architekt, in denen man durchpowert, sind einem die Wochenenden heilig und das eigene Bett. Ein Drittel seines Lebens verbringt man ja im Bett, Architekten vielleicht ein Viertel (lacht).

Was ist für euch gute Architektur?

Anne-Catherine: Mir fällt ein Beispiel ein, von dem ich sagen muss, wenn ich so etwas einmal baue, dann habe ich es geschafft. Ich habe es gesehen, als wir zur Architekturbiennale in São Paulo eingeladen waren. Dort hat man uns zu einem Gebäude von Lina Bo Bardi, dem SESC Pompéia, geführt. Es ist ein großes Kultur- und Sportzentrum in einer alten Fabrik mit unterschiedlichen Workshops, einer Bibliothek und Kantine. Abgesehen davon, dass mich die Architektur anspricht, ist es ein unglaublich lebendiger Ort, wo unterschiedlichste Welten aufeinandertreffen und sich gegenseitig inspirieren.

Wo seht ihr euch in zehn Jahren?

Michael: Das ist genau die Frage, die uns bewegt hat, um bei departure Förderung zu beantragen. Mithilfe der Förderung konnten wir Vergangenes analysieren und die zukünftie Ausrichtung klarer festlegen. Uns hat immer interessiert, wie Architektur und Gesellschaft miteinander zusammenspielen. Der kürzlich verstorbene Architekturtheoretiker Kari Jormakka, den wir sehr schätzten, hat geschrieben, dass unser „Werk, ungeachtet der Dimensionen oder der Mittel, untersucht, wie die Welt durch die Linse der Architektur eingebunden und wahrgenommen wird. Die architektonische Lektion aus diesem Werk ist, dass die Essenz der Architektur nichts Architektonisches ist.“ Und dieses „hinter-die-Dinge-blicken-Wollen“ treibt uns hoffentlich in zehn Jahren auch noch an.

Vielen Dank Anne-Catherine, Michael und Rick für das sehr aufschlussreiche Gespräch und ein Einblick hinter die Kulissen von feld72. Weiterführende Informationen zur Arbeit von feld72, gibt es hier.

Michael, Richard und Anne-Cathrin, vielen Dank für die Einblicke! Mehr infos zur Arbeit von Feld72 gibt es auf deren Website.

Dieses Porträt ist in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsagentur Wien und ihrem Kreativzentrum departure entstanden. Mehr Porträts und Berichte zu der Wiener Kreativszene gibt es hier

Fotos: Martin Stöbich

Interview & Text: Nathalie Halgand

Privacy Preference Center

Close your account?

Your account will be closed and all data will be permanently deleted and cannot be recovered. Are you sure?