Olafur Eliasson
Künstler & Unternehmer, Büro & Studio, Prenzlauer Berg, Berlin
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Der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson ist sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kunstwelt erfolgreich. Er ist bekannt für den Gebrauch elementarer Materialien – Licht, Wasser, Luft, Temperatur – um das Erlebnis des Betrachters zu verstärken.

Mit seiner spektakulären Inszenierung eines Sonnenuntergangs in der Turbinenhalle der Londoner Tate Modern hat sich Olafur Eliasson in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Nun will der dänisch-isländische Künstler Licht und Strom zu den 1,2 Milliarden Menschen auf der Welt bringen, die keinen Zugang zu bezahlbarer Elektrizität haben.

Dieses Porträt wurde im Companion Magazine veröffentlicht, eine Publikation, die FvF für 25hours Hotels entwickelte. Mehr zur aktuellen Ausgabe im FvF Journal.

Wenn man die umgebaute Brauerei im Stadtteil Berlin-Prenzlauer Berg betritt, denkt man nicht sofort an ein Künstlerstudio. Das 5000 Quadratmeter große Gebäude mit den riesigen Fensterfronten erinnert mehr an eine Mischung aus Physiklabor und progressivem Lampengeschäft. Polyeder in verschiedenen Größen liegen in den Regalen und hängen von der Decke, daneben stehen Punktstrahler, bunte Glaskugeln, an den Wänden hängen technische Zeichnungen. Die Mitarbeiter sitzen an Schreibtischen, laufen die Flure entlang oder spielen Tischfußball, während Olafur Eliasson ruhig im Konferenzraum der Little Sun-Abteilung sitzt und mit einer Solarlampe aus gelbem Plastik spielt.

Wir sprachen mit ihm darüber, warum sein 2012 gegründetes Solarunternehmen Little Sun Kunst ist, die Studio-Küche die Personalabteilung ersetzt und über sein erstes Kochbuch.

Zusätzliche Informationen

Studio Olafur Eliasson

  • Christinenstraße 18/19

    Haus 2

    10119 Berlin

    Germany



  • Grundfläche: 5000 Quadratmeter

  • Zahl der Mitarbeiter im Jahr 2015: 90

  • Hauptsächlich bekannt für: großformatige, konzeptuelle Installationen.

Angesehene Installationen

  • The Green River Series, 1998

  • The Weather Project, Tate Modern, 2003

  • The Blind Pavilion, 50. Venedig Biennale, 2003

  • The New York City Waterfalls, New Yorker Hafen, 2008

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Ziemlich entspannt. Ich komme morgens in Büro und frühstücke erstmal mit meinem Sohn, jedenfalls zur Zeit, denn er hat Sommerferien. Irgendwann wird ihm dann langweilig mit mir und er zieht mit seinem Kumpel los, um Roller fahren zu gehen. Meistens renne ich ihm dann mit dem Helm hinterher, den er heute schon wieder nicht getragen hat. Dann übe ich etwa 20 Minuten lang Bogenschießen und warte darauf, dass Florian, mein Studio-Manager, mich in das erste Meeting schickt. Ich habe etwa fünf Meetings am Tag, an schlechten sind es acht.

Worum geht es in Ihren Meetings?

Einige davon sind tatsächlich kreative Workshops, in denen wir uns zusammensetzen und Zeichnungen anfertigen und ich erkläre, woran ich als nächstes gerne Arbeiten würde. Dann bitte ich zwei oder drei Leute darum, sich an die Recherche zu machen. Am nächsten Tag zeigen sie mir dann, was sie gefunden haben, und ich sage ’Das ist toll, lasst uns in dieser Richtung weitermachen’. Dann mache ich weitere Zeichnungen und sie setzen sich eine Woche lang wieder dran und experimentieren und so geht es immer weiter. Meistens finden die kreativeren Meetings am Morgen statt, weil mein Gehirn dann noch frisch ist. Planungs- und Budgetierungsmeetings sowie Interviews finden am Nachmittag statt. Nach fünf Uhr bin ich zu keiner kreativen Leistung mehr fähig. Dann kommt mein Sohn wieder und wir gehen essen.

“Ich hatte nie wirklich einen Durchbruch.”

Ist es nicht manchmal eine große Verantwortung 90 Mitarbeiter zu beschäftigen?

Ich habe die Zahl ganz bewusst bei 90 belassen. Ich könnte ohne Probleme 90 weitere einstellen aber ich glaube, dass so viele Leute oder vielleicht auch 300 insgesamt einfach zu viel wären. Ich fühle mich sehr wohl mit 90 Mitarbeitern, denn so viele kann man gut managen. So weiß ich immer noch wer an was arbeitet, ich sehe wann die Leute ins Büro kommen und wieder nach Hause gehen – so viele Leute kann ich noch intuitiv führen. Ich glaube bei 110 Mitarbeitern wird es abstrakt und ich würde aus den Augen verlieren, wer was macht. Mit 200 Leuten wird es der totale Wahnsinn. Zum Glück bin ich schon lange in einer Situation, in der ich mir keine Sorgen machen muss, wie ich all diese Leute bezahlen soll. Ich klopfe drei Mal auf Holz und hoffe, dass dieser Tag niemals kommen wird. Aber ich war immer konservativ und habe die 90 Mitarbeiter ja nicht über Nacht eingestellt. Wir sind stetig gewachsen, genau wie auch meine Bekanntheit ganz allmählich gewachsen ist. Ich hatte nie wirklich einen Durchbruch.

Würden Sie nicht sagen, dass das Weather Project in der Tate Modern Ihr Durchbruch war?

Nun, um eine Ausstellung in der Turbinenhalle der Tate Modern zu bekommen, muss man schon eine gewisse Bühne erlangt haben. Ich war damals als Künstler einigermaßen bekannt oder etabliert. Durch die Ausstellung wurde ich plötzlich in der Öffentlichkeit viel bekannter aber das ist ein sehr abstrakter Maßstab für Erfolg. Ich bin kein Popmusiker… Ich würde nicht sagen, dass es egal ist, das wäre unfair gegenüber all den vielen Menschen, die gekommen sind, um meine Arbeit zu würdigen. Aber wäre die Tate das Risiko eingegangen und hätte mich zehn Jahre früher gefragt, dann wäre das ein Quantensprung gewesen. Das klingt jetzt ein bisschen undankbar – was ich wirklich nicht bin.

Wie schaffen Sie für sich eine kreative Arbeitsatmosphäre?

Ich brauche Musik. Momentan höre ich pausenlos das Album von Jamie xx. Wir haben hier im Büro endlich dieses kabellose System installiert, mit dem ich Musik von meinem Handy abspielen kann. Eine Sache, die ich also brauche um zu arbeiten ist Internet, sonst kann ich meine Musik nicht hören. (schaut aufs Handy) Ich habe gerade eine SMS von meiner Frau bekommen, in der steht, dass der Rasen in unserem Garten in Dänemark gemäht werden muss. Das ist so was von mein Leben!

Sie Leben in Kopenhagen und pendeln nach Berlin…

Ja, meine Frau ist Dänin und sie hat 10 Jahre mit mir hier in Berlin verbracht. Aber jetzt haben wir Kinder und wir wollen, dass sie in Dänemark auf die Schule gehen. Ich pendle nach Berlin und meine Frau möchte mehr Zeit mit den Kindern in Dänemark verbringen. Ich bin früher sehr viel gereist, das habe ich jetzt eingestellt, sodass ich immer noch genauso viel Zeit hier im Studio sein kann wie früher. Ich bin stattdessen einfach viel seltener in Asien und Amerika – ich schätze, so ist das, wenn man Kinder hat. Früher habe ich viel mehr an ortsspezifischen Projekten gearbeitet, inzwischen arbeite ich fast nur noch im Studio.

Warum haben sie diese Gegend in Prenzlauer Berg für Ihr Studio gewählt?

Nun, wenn man nach 5000 Quadratmeter großen Arbeitsräumen sucht, muss man nehmen, was man kriegen kann. Dieser Gebäudekomplex ist 2008 auf den Markt gekommen, ich nehme mal an wegen der Finanzkrise, und das brachte mich in eine gute Verhandlungsposition. Ich war von der Krise nicht so betroffen wie der Immobilienmarkt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon länger nach einem neuen Atelier gesucht und plötzlich hat sich diese einmalige Gelegenheit geboten. Die ganze Sache war natürlich etwas komplexer, denn viele Leute haben mir dabei geholfen, das Gebäude zu kaufen. Für mich war es viel Geld und auch ein großes Risiko. Es war nicht einfach, während der Krise Leute davon zu überzeugen, dass es der richtige Zeitpunkt ist, um so etwas Großes zu kaufen.

Sie teilen den Hof mit einem Hostel. Kommen manchmal Touristen rüber um durch die Fenster zu gucken oder an Ihre Tür zu klopfen?

Es ist eigentlich ein sehr schönes Hostel. Bisher habe ich noch nicht erlebt, dass jemand rüber gekommen wäre und an die Scheibe geklopft hätte, aber vielleicht habe ich es auch einfach nicht mitbekommen. Ich denke, als einigermaßen bekannter Künstler ist man immer noch zu unbekannt für den durchschnittlichen Berlin-Touristen.

Das lichtdurchflutete, 5000 Quadratmeter große Gebäude sieht eher aus wie eine Mischung aus Physiklabor und modernem Lichthaus. Überall finden sich Polyder, Scheinwerfer, bunte Glaskugeln und technische Zeichnungen.

“Ich wollte sehen, ob ich meine Kreativität auch außerhalb der Kunstwelt anwenden kann.”

Solarprodukte herzustellen und zu vertreiben scheint weit entfernt von Ihrer üblichen Tätigkeit als Künstler zu sein. Man würde erwarten, dass Sie Ihre Erfahrungen aus Afrika in Kunstwerke einfließen lassen, statt eine Firma zu gründen …

Ich habe einige Aspekte dieser Erlebnisse in Ostafrika auch in meiner Kunst verarbeitet. Aber wenn man Kunst macht, versetzt einen das oft in eine Blase. Die Kunstwelt – so gesellschaftlich akzeptiert und anspruchsvoll sie auch ist – kann sehr utopisch und realitätsfern sein. Ich wollte sehen, ob ich meine Kreativität auch außerhalb der Kunstwelt anwenden kann. Ich betrachte Little Sun als Kunstprojekt. Vielleicht sagt das mehr über die Kunstwelt aus, als über die reale Welt, denn für die meisten Leute geht es bei dem Projekt nur um Licht und Energie. Wenn ich sage, dass es dabei auch um Kunst geht, verleiht es dem Projekt ein gewisses nicht-quantifizierbares Erfolgskriterium. Die Leute fragen dann „Wieso ist es ein Kunstprojekt?“, und ich sage ihnen: „Es geht auch um Kunst, um Kreativität und Dinge, die wir infrage stellen“. Die meisten finden das gut.

Also erklären Sie Little Sun zu Kunst, damit sie mehr Anerkennung bekommt?

Ein Grund, warum der Kultursektor, in dem ich arbeite, so großartig ist – trotz seines Elitismus – ist, dass er ein hohes Maß an zivilem Vertrauen genießt. Ich glaube, Kultur ist so begehrt, weil sie etwas hat, was Politiker nicht haben: das Vertrauen der Leute. Und Kultur hat, was dem Finanzsektor fehlt: ziviles Vertrauen. Kultur besitzt also eine gewisse Hebelwirkung. Wenn ich Little Sun als Kunstprojekt deklariere, gebe ich dem Projekt damit eine gewisse Geltung. Ich mache es damit nicht wertvoller, aber verhelfe ihm zu etwas mehr Anerkennung.

“Ich bemühe mich, die Leute hier zu inspirieren und ihnen zu zeigen, dass ich sie zu schätzen weiß, und ich hoffe, dass sie mich ab und an auch zu schätzen wissen.”

Sie haben ein solarbetriebenes Ladegerät entwickelt, es gibt aber schon einige Firmen mit ganz ähnlichen Produkten auf dem Markt…

Es gibt einige tolle Firmen und wir verstehen sie als Kollegen, weil wir alle für die gleiche Sache kämpfen. Tatsache ist, dass es auf der Welt so viele Menschen gibt, die keinen Zugang zu Strom haben, dass es noch hundert weitere Hersteller geben könnte ohne dass wir miteinander in Konkurrenz treten würden. Es gibt viele Solarfirmen aber immer noch nicht so viele, dass sie uns da draußen begegnen würden. Das Feld ist so groß. In Äthiopien alleine gibt es 85 Millionen Menschen ohne Stromzugang. Auf der ganzen Welt wurden schätzungsweise erst zwei Millionen Solarprodukte verkauft. Dies ist also wirklich erst der Anfang.

Warum haben Sie Kickstarter als Kanal für die Finanzierung gewählt?

Wir müssen eine Stückzahl von 10.000 produzieren, damit die Kosten pro Gerät niedrig genug bleiben, um es in Afrika zu einem erschwinglichen Preis anbieten zu können. Ansonsten würde es bloß ein sehr limitiertes und teures Gadget werden. Wir müssen uns am Massengeschäft orientieren, und Kickstarter ist der Weg ins Massenparadies. Das Kampagnenvideo zu drehen war vor allem eine neue Erfahrung. Ich musste mich mit der Frage beschäftigen, wie man die Leute dazu bringt, auf Kickstarter zu gehen und Geld auszugeben. Ich finde das ist eine großartige Frage.

Im Team versuchen wir, respektvoll miteinander umzugehen. Ich sage immer, dass wir zelebrieren sollten, dass wir unterschiedlicher Meinung sind. Wir sollten es zu schätzen wissen, dass wir nicht in erster Linie hier sind, um uns gegenseitig zu helfen, sondern um Kunst zu machen.

Wie gehen Sie an solche Aufgaben heran?

Viele der Teams hier im Studio kennen sich mit den sozialen Medien aus, und wir haben zwei sehr talentierte Programmierer. Nachdem das Little Sun-Team die Kickstarter-Idee vorgestellt hatte, kamen alle Leute, die sich in diesem Bereich auskennen und die „Nerds“ – wie ich sie bezeichne – aus dem Studio zusammen, woraus eine tolle Dynamik und ein reger Austausch entstanden sind. Das Little Sun- Team ist sehr ergebnisorientiert, weil es das sein muss, wogegen die Studiomitarbeiter eher gewohnt sind, sich monatelang zu entspannen und keinen klaren Gedanken fassen zu müssen. Diese Mischung erzeugt eine wunderbare Energie: Wie kann man verantwortungslos und gleichzeitig verantwortungsvoll sein?

Das klingt, als gäbe es reichlich Konfliktpotenzial. Wie bewahren Sie eine friedliche und produktive Atmosphäre?

Wir versuchen, respektvoll miteinander umzugehen. Ich sage immer, dass wir zelebrieren sollten, dass wir unterschiedlicher Meinung sind. Wir sollten es zu schätzen wissen, dass wir nicht in erster Linie hier sind, um uns gegenseitig zu helfen, sondern um Kunst zu machen. Wenn man Kunst macht, muss man auch unbequeme Entscheidungen treffen. Kunst zu erschaffen bedeutet manchmal auch, an etwas zu arbeiten, dessen Erfolg nicht messbar ist. Ich bemühe mich, die Leute hier zu inspirieren und ihnen zu zeigen, dass ich sie zu schätzen weiß, und ich hoffe, dass sie mich ab und an auch zu schätzen wissen.

“Die Küche ist quasi unsere Personalabteilung. Dort können die Leute streiten und sich mit Essen bewerfen oder sich an den Händen halten und in die Augen sehen.”

Ihre Mitarbeiter scheinen Ihnen sehr wichtig zu sein, immerhin essen Sie an vier Tagen in der Woche mit allen gemeinsam zu Mittag. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Mit 90 Mitarbeitern ist das Studio immer noch so klein, dass ich keine Personalabteilung brauche, die Küche ist quasi unsere Personalabteilung. Dort können die Leute streiten und sich mit Essen bewerfen oder sich an den Händen halten und in die Augen sehen. Die Küche hat einen Gemeinschaftsaspekt, der eng mit unserem Respekt und unserer Wertschätzung für biologisch angebaute Lebensmittel verknüpft ist. Wir vermeiden es, Lebensmittel zu verschwenden, und respektieren die Küchenkultur. All das steht für den Idealismus, den ich im gesamten Studio zu pflegen versuche.

Welche Rolle spielt Essen und Kochen in Ihrem Studio?

Gemeinsames Kochen ist ein großes Thema. Wir betreiben unsere Studioküche wie ein Kunstprojekt. Vor einiger Zeit haben wir aus Spaß und nur für interne Zwecke ein Kochbuch gemacht, das demnächst von Phaidon verlegt wird. Es ist lustig, wer hätte je gedacht, dass ich einmal ein Kochbuch herausbringen würde? Darin gibt es viele Experimente. Meine Schwester hat früher hier gekocht, und sie war eine der reformierenden Kräfte. Mittlerweile hat sie hier in Berlin ihr eigenes Restaurant Dóttir, das wahnsinnig erfolgreich ist. Über die Jahre hatten wir viele großartige Köche hier.

Wo gehen Sie heute Abend essen?  

Wie immer, im Dóttir, dem Restaurant meiner Schwester.

Boom! – es ist stockfinster.

2012 haben Sie zusammen mit dem Ingenieur Frederik Ottesen Little Sun gegründet, eine Firma, die Solarprodukte entwickelt. Was ist Ihre Aufgabe in diesem Unternehmen?

Ich bin ein Teil des Teams, aber um ehrlich zu sein, bin ich vor allem gut darin, zu erkennen, worin ich nicht gut bin, und hole dann Leute, die diese Aufgaben für mich erledigen. Deshalb arbeiten auch etwa 90 Leute hier. Bei Little Sun bin ich für das Design verantwortlich und für ein paar andere Aspekte.

Was hat Sie dazu bewegt, Little Sun zu gründen?

Licht und Sonne haben mich im Rahmen meiner künstlerischen Arbeit schon immer interessiert. Als ich den Solaringenieur Frederik Ottesen kennengelernt habe, zeigte er mir, dass es möglich ist, Sonnenenergie aufzufangen und sie im übertragenen Sinn in der Hand zu halten. Damals bin ich gerade aus Äthiopien zurückgekehrt, wo ich viele Leute getroffen hatte, die keinen Zugang zu Strom hatten. Was mich besonders erstaunt hat, war, dass es in Afrika südlich der Sahara keine Abenddämmerung gibt. Die Sonne verschwindet ganz plötzlich. Als ob jemand das Licht ausknipst und – boom! – es ist stockfinster. Das fand ich sehr faszinierend und gleichzeitig hat es mir deutlich gemacht, wie sehr wir auf Strom angewiesen sind. Das versteht man erst so richtig, wenn man es selbst erlebt hat.

Danke Olafur!

Vielen Dank für diesen intimen Einblick in Ihr Studio und Ihr Leben, Olafur – es war uns eine Ehre, bei Ihnen zu Gast zu sein! Zusätzliche Informationen zu Little Sun gibt es hier. Wer das Projekt direkt unterstützen will, kann dies auf Kickstarter tun. Mehr über Olafurs Kunst lässt sich auf seiner Website erfahren.

Dieses Porträt wurde im Companion Magazine veröffentlicht, eine Publikation, die FvF für 25hours Hotels entwickelte. Mehr zur aktuellen Ausgabe im FvF Journal.

 

Fotograf: Philipp Langenheim
Interview & Text: Kitty Bolhoefer