Freunde von Freunden

Stefanie Eifert
Presence Marketing Specialist, Showroom, Kreuzberg, Berlin
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Berlin-Kreuzberg. Direkt am Görlitzer Bahnhof. Vier Zimmer Altbau. Hier hat Diesel anlässlich der Berlinale 2013 eine ganz normale Wohnung in einen Showroom umfunktioniert, den sogenannten: “Changing Room“. Empfangen wird man im “Flower Room“, einem Raum mit Jungendstil inspiriertem Design: weiße verschnörkelte Vasen, Tische und Korbstühle. Dahinter gibt es ein pink-wattiertes Geheimzimmer und die Kollektionsräume, wo auf Kleiderstangen und dunklem Holzinterieur Kleidungsstücke präsentiert werden.

In der riesigen Umkleidekabine mit dunkelrotem Baldachin können diese gleich anprobiert und in den vielen großen bereitstehenden Spiegeln begutachtet werden. Außerdem ganz wichtig: die “Lounge Area“– quasi das Wohnzimmer. Mit gemütlichem Sofa, einem mit Büchern gefülltem Schreibtisch und sorgfältig ausgewählten Accessoires, fühlt man sich fast wie zuhause. Denn Stefanie Eifert hat mit dem Changing Room vor allem eins geschaffen: eine Location für entspanntes Zusammenkommen. Nun ist die Berlinale allerdings vorbei und damit auch die Ära des “Changing Room“. Doch sie hofft, dass es zur Berlinale 2014 wieder einen geben wird und denkt bis dahin über neue Showrooms in Deutschland nach.

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Wo kommst du her und was machst du hier?
Ich bin 28, komme aus Berlin und bin vor sechs Monaten nach Düsseldorf gezogen, um als Presence Marketing Specialist für Diesel zu arbeiten. Dabei organisiere ich Events in Deutschland und kümmere mich dabei um Prominente, vor allem Schauspieler. Für die Betreuung des “Diesel Changing Room“ war ich in Berlin und das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Wie kamt ihr auf die Idee für den “Diesel Changing Room“?

Diesel hat ja schon zwei Stores in Berlin, aber momentan keinen Showroom, in den wir Leute einladen können. Deswegen haben wir zur Berlinale 2013 den “Changing Room“ ins Leben gerufen.

Was ist dort passiert?

Wie der Name – der natürlich auch auf die Assoziation mit Umkleidekabine anspielen soll – schon sagt, sollte sich der “Changing Room“ kontinuierlich verändern und dort zwei Wochen lang verschiedene Events stattfinden. Deswegen haben wir ein Frühstück im Stil von Marie Antoinette und ein Dinner zusammen mit Constantin Film veranstaltet, das später in eine entspannte Home-Party mit Drinks überging.

Und wo fand das Ganze statt?

In einer Altbauwohnung in Kreuzberg.

War es eine Bedingung, dass es in Kreuzberg ist?

Nein, überhaupt nicht. Wir hätten auch die Möglichkeit gehabt es in Mitte zu machen. Das wäre sogar logistisch gut gewesen, weil der Store auch dort ist. Aber wir haben uns dann doch für Kreuzberg entschieden, was im Nachhinein auch wirklich gut war.

Warum?

Aus einem ganz pragmatischen Grund: in Kreuzberg war es nicht so schlimm, wenn es bei den Events mal ein bisschen lauter wurde. Denn die Wohnungen standen zum Verkauf und wir waren quasi alleine dort.

Ist es das erste Mal, dass ihr eine Wohnung bespielt?

Das Firmen Apartments nutzen ist ja nicht ganz neu. Vor zwei Jahren hat Diesel beispielsweise zur Lancierung der neuen Frauenkollektion ein Female Appartment in Berlin und Düsseldorf konzipiert. Doch diese besondere Form, wie beim “Changing Room“, gab es meiner Meinung nach zuvor noch nicht.

Was war denn diese besondere Form?

Dass man sich durch das Konzept und Interieur nicht wie in einem klassischen Showroom fühlt, sondern wie in einer Wohnung. Viel intimer, privater, sehr authentisch und nicht aufgesetzt. Eine ganz andere Möglichkeit, Menschen zu empfangen: Man kommt an, setzt sich und trinkt erst einmal etwas zusammen. Die Gäste waren total begeistert und blieben manchmal mehrere Stunden. Es war vor allem gut, um Diesel-Neulingen und denen, die schon länger nicht mehr mit der Marke im Kontakt waren, alle Facetten zu zeigen.

Wer hat dir bei der kreativen Umsetzung geholfen?

Linda Ehrl und Sibylle Oellerich. Beide aus Berlin. Linda ist Stylistin und Sibylle eine in der Szene sehr bekannte Interieur-Spezialistin

Habt ihr bei der Gestaltung auf etwas Bestimmtes geachtet?

Anlässlich der Berlinale haben wir natürlich versucht, das Filmthema aufgreifen und die Räumlichkeiten wie eine Kulisse zu gestalten. Aber das Wichtigste war eben, dass man sich wie in einer privaten Wohnung fühlt.

Aber ein Schlafzimmer gab es nicht, oder?

Ursprünglich gab es diese Idee schon, ich sollte sogar dort schlafen. Aber ich bin ganz froh Privates und Berufliches zu trennen. Auch wenn ich mich dort wirklich wohl gefühlt habe.

Und was gab es dann für Zimmer?

Den französisch angehauchten “Flower Room“, eine “Lounge Area“, die beiden Kollektionsräume mit riesiger Umkleidekabine und einen kleinen Geheimraum.

Welchen Raum mochtest du am liebsten?

Den “Flower Room“, denn ich liebe Blumen und Jugendstil-Elemente. Mit Sibylle habe ich schon oft zusammengearbeitet, deswegen wusste sie, was mit gefällt, was sehr schön war.

Und woher stammt das Interieur?

Eine gelungene Mischung aus Diesel-Möbeln und Vintage-Teilen mit Geschichte von Sibylle selbst und Freunden. Aber genau diese Mischung machte es so besonders und so konnte man sich wie zuhause fühlen.

Nun wurde der “Changing Room“ ja anlässlich der Berlinale 2013 ins Leben gerufen – wird es in Zukunft etwas Ähnliches geben?

Bestimmt. Wahrscheinlich auch in anderen Städten, wie beispielsweise München oder Hamburg. Dieses persönliche und authentische Ambiente ist ein tolle Möglichkeit, Diesel zu präsentieren. Außerdem hoffe ich natürlich, dass wir nächstes Jahr zur Berlinale wieder eine ähnliche Möglichkeit bieten werden.

Sollte das Gespräch mit Stefanie Eifert Interesse an Diesel geweckt haben, dann schaut Euch online die aktuelle Kollektion an. Wir freuen uns schon auf die nächsten spannenden Showrooms, wo diese präsentiert wird.

Fotografie: Luke Abiol
Text & Interview: Katharina Finke